Mit dem Schubboden ohne Probleme durch den Sommer

Bei Lück Fahrzeugtechnik legen wir großen Wert darauf, dass unsere Kunden und Partner ihre Fahrzeugtechnik stets optimal einsetzen können. Gerade im Hochsommer stellt die Arbeit mit einem Schubbodenauflieger besondere Anforderungen an Mensch und Technik. 

Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ausfallzeiten durch defekte Hydraulikkomponenten zu vermeiden und den Verschleiß gering zu halten. Hier sind unsere Empfehlungen für den sicheren Umgang mit Ihrer Hydraulikanlage an heißen Tagen.

Tipp 1: Die zuverlässige Temperaturkontrolle

Die Betriebssicherheit der Zylinderdichtungen ist bei Temperaturen über 60 bis 70 Grad Celsius gefährdet. Da der Einbau eines Thermometers nicht immer praktikabel ist, nutzen Sie bitte den Handrücken zur Prüfung: Berühren Sie vorsichtig Ihren Hydrauliktank. Sollte die Wärmeentwicklung es Ihnen unmöglich machen, die Hand für einen Moment am Tank zu belassen, ist die Öltemperatur bereits kritisch. 

In diesem Fall bitten wir Sie, den Nebenantrieb sofort zu deaktivieren und dem System eine Abkühlphase zu gönnen. 

Das Einhalten dieser Wartezeit schützt Sie vor kostspieligen Reparaturen und technischen Defekten, die durch verbrannte Dichtungen entstehen können.

Tipp 2: Das korrekte Füllvolumen nutzen

Ein gut gefüllter Hydrauliktank trägt maßgeblich zur Temperaturstabilität bei. 

Je größer das Ölvolumen ist, desto langsamer erhitzt sich das System während des Betriebs. Bitte achten Sie darauf, dass der Tank stets ausreichend befüllt ist, jedoch genügend Raum für die thermische Ausdehnung des Öls verbleibt. 

Nutzen Sie hierfür das Schauglas an Ihrem Auflieger, um den optimalen Stand zu identifizieren. Ein korrekt befüllter Tank ist Ihr bester Puffer gegen eine thermische Überlastung im harten Arbeitseinsatz.

Tipp 3: Effiziente Nutzung des Nebenantriebs

Der Nebenantrieb sollte nur dann aktiv sein, wenn der Entladevorgang unmittelbar bevorsteht. Jede Minute, in der das Öl bei laufendem Betrieb durch die Leitungen gepumpt wird, führt durch Reibung zu einer unnötigen Erwärmung. Bereiten Sie daher bitte alle Schritte vor, wie etwa das Öffnen der Heckklappen oder die Platzierung am Abladeort, bevor Sie den Nebenantrieb zuschalten. Nach Abschluss der Entladung ist der Antrieb umgehend auszuschalten. Dies schont nicht nur die empfindliche Hydraulik, sondern optimiert zudem Ihren Kraftstoffverbrauch.

Tipp 4: Regelmäßige Wartung der Drehkupplungen

Die Verbindungen zwischen Zugmaschine und Auflieger sind essenzielle Schwachstellen, die regelmäßig überprüft werden sollten. Bei Fahrzeugen, die mit Drehkupplungen ausgestattet sind, können sich durch Rangiervorgänge Spannungen aufbauen, die die Kupplung leicht verdrehen oder lockern. Auch wenn zunächst kein Leck erkennbar ist, können durch diese Engpässe Druckspitzen und eine erhöhte

Öltemperatur verursacht werden. Wir empfehlen Ihnen daher einen regelmäßigen Sicht- und Festigkeitscheck dieser Verbindungen, um eine einwandfreie Funktion der gesamten Fahrzeugtechnik zu gewährleisten.

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